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CD-ProduktionEigenproduktion und EigenvertriebMit dem allgemeinen Niedergang der weltweiten Musikkonzerne, deren Töchtergesellschaften in der Schweiz kaum noch einheimische Künstler produzieren, nimmt die Eigenproduktion kleiner Labels und einzelnen Künstler wieder rasant zu. VerlagDer Verlag kümmert sich darum, dass der Song, das Werk vervielfältigt und vermarktet wird. Er muß zwingend, um überhaupt tätig werden zu können, vom Urheber, dem Komponist und Autor per Vertrag das Recht dazu abgetreten bekommen. Der Verlag kauft dem Künstler die Auswertungsrechte an seinen Werken ab. Damit kann/muss er: die Noten veröffentlichen Tonträger herstellen und vertreiben lassen, allenfalls wieder und wieder neu arrangiert ->3 Interpreten finden, die das Werk als Cover oder Interpretation (neu arrangiert) darbieten Produzenten finden, die es als Filmmusik oder für Werbezwecke nutzen dafür sorgen, dass es im Radio und Fernsehen dargeboten wird es auf Samplers in allen möglichen Ländern zur Veröffentlichung bringen es ins Internet stellen, z.B. bei Apple Vertrieb / TonträgerfirmaDer Vertrieb oder die Tonträgerfirma kümmert sich weniger um das einzelne Werk, sondern darum, dass das ganze Produkt, meist die CD, in die Läden und zum Endverbraucher kommt. Dazu übernimmt sie die Produkte ganzer Verlage oder einzelne CDs von Künstlern im Bandübernahme Vertrag oder verpflichtet selber Künstler durch den stärker bindenden Künstlervertrag. Sie vertreiben das Produkt an CD-Shops, an Buch-Clubs, Warenhaus Ketten und Internet Vertriebe. Oft führen Tonträgerfirmen eigene Verlage und diverse Labels, um in verschiedenen Sparten auftreten zu können, wie in der Klassik, daneben führt man ein separates Jazz-Label, und wird besondere Marken im Schlager- oder Kindermusik Bereich bekannt machen und natürlich für die Heavy Metal Szene einen ganz speziellen Brand kreieren. ManagementDas Management interessiert weniger der einzelne Song noch die einzelne CD sondern der Künstler selbst steht im Mittelpunkt seines Wirkens. Es gibt einen grossen Bogen von Management Verträgen zwischen ihm und dem Künstler. DJ Bobo stellt seinen Manager an und gibt ihm einen konkreten Auftrag, wie: eine Europa Tourne, eine in Asien und eine in X, sowie eine minimale TV und Radio Präsenz mit Interviews und Clip und The Makin Of und und... Umgekehrt gibt es die zwei alten Männer aus Paris, die per Inserat einen blonden, blauäugigen Pianisten suchen und sich unter 200 Bewerbern Richard Cleydermann auswählen. Sie geben ihm den Künstlernamen, kleiden ihn ein und geben ihm per vertraglich abgesichertem Management den Auftrag, für dieses Büro, das an der langen Stripe der zwei alten Verleger die Karriere des schönen Richards organisieren jederzeit frisch und adrett da zu sein. Im Fernsehen, im Radio Interview die auswendig gelernten Antworten auf die abgesprochenen Fragen zu geben. Im Club, im Stadion, auf jeder erdenklichen Bühne die 74 Tasten so sanft wie einen Frauenpo zu bearbeiten. Der Künstler als Angestellter des Managers oder umgekehrt, dazwischen ist alles offen. Was am besten funktioniert, sind echte Freundschaften, die vom blinden Vertrauen bis zur kritischen Auseinandersetzung alles zulassen. Das Management sorgt dafür, dass der Künstler an Bekanntheit gewinnt, denn der Bekanntheitsgrad bestimmt den Wert des Namens als Produkt. Darum wußten wir immer, wenn in der Zeitung stand, dass Axel Rose für die Boulevard Presse einen Journalisten vermöbelte, dass vermutlich bald ein neues Guns'n'Roses Album erscheinen wird. Das Management schließt die Kontakte zu den Tonträgerfirmen, den Verlegern, Produzenten, den Journalisten, den Medien allgemein und vor allem zu den Veranstaltern. Das Management kann für sich eine Pauschale verlangen und / oder sich von Provisionen pro Konzert, bezahlen lassen, sowie sich an den Urheber- und besonders den Interpretenrechten beteiligen. BandübernahmeDie Tonträgerfirma mit Vertriebsnetz übernimmt das fertige Band und lässt auf eigene Rechnung die CD samt Booklet pressen. In der Regel kaufen dann die Musiker/Bands für relativ teures Geld die CDs von den Firmen zurück (Stück à 12.- bis 17.50) um sie an den Konzerten zu verkaufen. |